Wir sind dabei – auch Sie sind herzlich eingeladen!

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Auf Dienstfahrt in die Ukraine mit Spielzeug und Kinderkleidung im Gepäck

Unser Clubmitglied Matthias Lindner, Geschäftsführer des Landmaschinen Vertriebs Deuben (LVD) in Gerichshain, machte sich auch in diesem Jahr auf den Weg, um Geschäftskunden in der Ukraine zu besuchen. Seit mehreren Jahren verbindet er diese Reise mit dem Transport von Kleidung und Spielzeug, um damit die Kinder in den zwei Kindergärten in Ljubischow/Westukraine zu erfreuen. Die Mitglieder unseres Clubs und Fördervereins ließen sich nicht lange bitten und spendeten reichlich, so dass das Transportfahrzeug T 5 VW-Bus zu 2/3 bis unters Dach nur mit Kleidung und Spielzeug beladen war.

In seinem anschließenden bilderreichen Reisebericht führte er uns vor, wie unterschiedlich die Lebensverhältnisse hier und dort sind und wie mit für unsere Verhältnisse „Kleinigkeiten“ viel Freude bewirkt werden kann. Im nächsten Jahr macht Lionsfreund Matthias Lindner sich wieder auf die Reise – ob dann aber der Transportraum im VW-Bus noch ausreicht?

Bild 1

Lionsfreund Matthias Lindner war vom disziplinierten Verhalten der Kinder sehr

angetan.

 

Bild 2

Kleine Überraschungen – große Freude!

Bild 3

Wann kommt ihr wieder?

Text:    Olaf Bendrat

Fotos: Matthias Lindner

 

 

 

 

 

 

Integration von Flüchtlingen -eine Aufgabe für alle Bürger

Gemeinsames Projekt der Lionsclubs in der Region

Die Integration von Flüchtlingen kann und darf nicht allein Sache des Staats sein, sie ist vor allem auch eine Aufgabe der Zivilgesellschaft und nur im gemeinsamen Handeln und in gemeinsamer Kraftanstrengung wird sie gelingen. Wir, die deutschen Lions, sind hier aufgrund unserer ethischen Grundsätze in besonderer Weise gefordert. Unser Leitspruch we serve – wir dienen bestimmt unser Handeln. Als Lions haben wir uns verpflichtet, dem Gemeinwohl zu dienen und Mitmenschen in materieller oder seelischer Not zu unterstützen, insbesondere dann, wenn staatliche Mittel und Ressourcen nicht ausreichen. Kriegsflüchtlinge und politisch verfolgte Asylsuchende bedürfen unserer Hilfe. Dies gilt noch dringlicher, wenn es sich um minderjährige Flüchtlinge handelt, die ohne ihre Eltern bei uns Zuflucht suchen.

2_Muehlenholz                          Freizeittreff der Stadt Leipzig “Mühlenholz”

Um die Kräfte der Leipziger Lions –unser Club gehört zur Leipziger Zone- zu bündeln, hat der Lionsclub Leipziger Ring clubübergreifend und in Zusammenarbeit mit der Präventionsabteilung der örtlichen Polizei es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit der Polizei eine Intergrationsmaßnahme speziell für den Personenkreis der minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge durchzuführen und finanziell zu unterstützen. In den ersten zwei Modulen informieren Polizeibeamte die Jugendlichen zunächst über die wichtigsten Vorschriften, die im Straßenverkehr gelten, über die Grundrechte und Grundpflichten, das staatliche Gewaltmonopol, die Befugnisse der Polizei, Grenzen des polizeilichen Handelns, das Notwehrrecht des Einzelnen sowie mögliche Hilfen in Notsituationen. Die Teilnahme am Unterricht ist für die Jugendlichen, die insoweit der deutschen Schulpflicht unterliegen, verbindlich.

Nach dem 2. Modul erhalten sie ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an der Maßnahme.

9_Projektheft

15_Wochenplan

                           Wochenplan für die minderjährigen Flüchtlinge

Im dritten Modul können die Teilnehmer unter Führung von Mitgliedern unserer Lionsclubs und mit Hilfe eines Dolmetschers das erlernte theoretische Wissen in der Praxis in einem sog. „Stadtspaziergang“ anwenden.

Manfred Feißt, Clubmitglied der Borsdorfer Lions, hat seine Erfahrungen nach dem von ihm am 16.Februar durchgeführten „Stadtspaziergang“ in einem Bericht festgehalten, der in Auszügen wiedergegeben wird:

Im Rahmen des Präventionsprojekts der Polizeidirektion Leipzig, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gezielt auf die tatsächliche und rechtliche Situation in Deutschland vorzubereiten, habe ich heute mit 7 Jugendlichen aus Afghanistan den planmäßig vorgesehenen „Stadtspaziergang“ von der Gemeinschaftsunterkunft „Mühlenholz“ über die Bornaische Straße, Karl-Liebknecht-Straße zum Polizeirevier Südost in der Richard-Lehmann-Straße durchgeführt. Ich hatte den Eindruck, dass gerade die Station „Polizeirevier“ zum Abbau von Ängsten vor der Polizei beigetragen hat. Alle Jugendlichen haben im Übrigen den Praxistest mit gutem Erfolg bestanden.

21_Polizeirevier

Polizeirevier Südost

Nach Beendigung des Rundgangs habe ich die Jugendlichen angehalten, die schulische Ausbildung ernst zu nehmen und nach Möglichkeit eine berufliche Ausbildung anzustreben. Was dann folgen kann: Gutes Geld verdienen, heiraten, eine Familie gründen, Kinder bekommen. Gerade die letztgenannten Punkte stehen, wie ich den Gesprächen entnehmen konnte, ganz oben auf ihrer persönlichen Wunschliste.

An der Reaktion der Jugendlichen und der fast herzlich zu nennenden Verabschiedung konnte ich erkennen, dass mein Appell sehr gut angekommen war.

Als hilfreich erachte ich, dass aus unserem Engagement als Lions für die jungen Menschen die deutsche Zivilgesellschaft erkennbar wird.

Ich hatte den Eindruck, dass auch die Polizeibeamten und die Sozialarbeiter der Stadt die Unterstützung durch die Lions in besonderer Weise würdigen.

Auch ich wurde belohnt, durch neue Erfahrungen, Abbau eigener Vorurteile und dem Erleben von Dankbarkeit.

Manfred Feißt

 

 

 

 

 

 

Statt kleiner Aufmerksamkeiten für die Kunden eine großzügige Spende für Lions-Quest

Ob die Kunden von Frisörmeisterin Doreen Pohle, Inhaberin des Frisörsalons Schirmer in Panitzsch, zu Weihnachten ein kleines Dankeschön für ihre Treue erwartet haben, ist nicht bekannt. Aber die Idee, stattdessen für einen guten Zweck zu spenden, fand sehr wohl ein positives Echo.

Noch ist ihr kleiner Sohn Erstklässler in der Grundschule, aber sie weiß nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern auch aus ihrer Tätigkeit als Ausbilder von Meisterschülern, dass der Übergang von der Schule in den Beruf nicht frühzeitig genug beginnen kann.

„Ich finde es wichtig, dass unsere künftigen Auszubildenden schon in der Schule eine Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft entwickeln, sich auf andere Menschen einstellen können und teamfähig sind“, so Doreen Pohle. Und weiter: „Die Entwicklung und Förderung der allgemeinen Sozial- und Lebenskompetenzen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist mir nicht nur ein allgemeines Anliegen, sondern ganz besonders auch für meinen Sohn, der davon profitieren wird!“

Frau Pohle hat für die Mitfinanzierung von Lions-Quest-Seminaren in der Region Leipzig 300,00€ gespendet. Das ist eine großartige Hilfe, die im Wesentlichen über Spenden finanzierten zweieinhalb tägigen Lions-Quest-Seminare anbieten zu können. Und wenn Sie Lehrer, Erzieher oder Ausbilder sind, schauen Sie doch einfach mal bei www.lions-quest-sachsen.de rein. Unter Seminare Leipzig ist bestimmt auch für Sie ein geeignetes Angebot dabei.

Praesident Schirmer

Bild: Der Präsident des Lions Club Borsdorf-Parthenaue, Klaus-Peter Schirmer, überbringt den Dank des Clubs für die tolle Idee und großzügige Spende. Mit dabei, Mitarbeiterin und Frisörmeisterin Susann Langkau (benannte Personen auf dem Bild von links nach rechts).

Bild und Text: Olaf Bendrat

Weihnachtsbaum(selber)schlagen – ein Spaß für die ganze Familie!

Bianca und Berthold Popadiuk - Da geht´s lang!

Bianca und Berthold Popadiuk als Einweiser: Da geht’s lang!

 

Ein Spaß fuer die ganze Familie

Spaßfaktor für die ganze Familie inbegriffen!

 

Lf Olaf Bendrat hat 16 kg Kartoffelpufferteig gebraten

LF Olaf Bendrat hat für die Kartoffelpuffer 16 kg Kartoffel verarbeitet!

 

Passt doch - Wildroster im Wald gegrillt

Passt zusammen: Wildroster im Wald gegrillt!

 

Praesident Klaus-Peter Schirmer dankt den Schuelern vom Freien Gymnasium Borsdorf fuer ihren ehrenamtlichen Einsatz

Lionspräsident Klaus-Peter Schirmer dankt den Schülern vom Freien Gymnasium für ihren ehrenamtlichen Einsatz

 

Typisch fuer unseren Herrenclub - mit den Damen geht es einfach besser

Typisch für unseren Herrenclub: Ohne unsere Damen läuft nichts!

 

Eine Nachlese von Lionsfreund Berthold Popadiuk zum Weihnachtbaum(selber)schlagen am 13.12.2015 in Naunhof

Hallo liebe Lionsfreunde,

erst hatte ich vor, von unserem heutigen Lions-Event bei Naunhof zu berichten, aber jetzt erzähle ich einfach mal so aus dem Leben und Wirken eines Parkplatzeinweisers.

An dieser Stelle muss ich kurz einleiten: Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Und schon zur Tradition geworden, steht wieder das „Weihnachtsbaum(selber)schlagen mit der eigenen Säge oder Axt“ des Lions Clubs Borsdorf-Parthenaue auf dem Programm.

Wieder habe ich mich darauf gefreut, aber ich war diesmal auch ein bisschen aufgeregt. Warum? Heute war ich nicht als Gast vor Ort, so wie letztes Jahr, sondern heute war ich als Parkplatzorganisator und Einweiser eingeteilt. Habe ich noch nie gemacht.

Der liebe Olaf (Bendrat), unter Insidern nennt man ihn auch den großen Einteiler und Organisator, ging offenbar davon aus, dass ich dieser Aufgabe gewachsen sei, oder mit der Aufgabe wachsen würde. So sollte es denn sein.

Unglaublich, ich durfte oder sollte in die Fußstapfen meines auf diesem Posten so erfolgreichen Freundes Michael (Kuzak) treten. Ich (Esel zuerst) und meine liebe Frau Bianca gingen es, unterstützt vom treuen Taylorhund, an. Und das ging so:

Sonntag um 7, ja um „SIEBEN“, aufstehen. Taylorhund bot sich sofort und unwiderstehlich für einen frühmorgendlichen Spaziergang an. Check.

Frühstücken, Check. Warm anziehen, Check. Losfahren, Eingang finden, Check.

Vor einer großen Wiese stehen, nebenbei sehen, wie Olaf alles andere organisiert (offenbar ohne nervös zu sein, muss unbedingt noch mal rausfinden, wie das geht). Check.

Dann habe ich meine Miteinweiser kennengelernt, Schüler der Abiturklasse des „Freien Gymnasiums Borsdorf“. Ab da wurde es einfacher, denn ich hatte ja Mitstreiter. Wir haben uns schnell einen Plan gemacht, kurz an den ersten ankommenden Autos und deren Fahrern geübt und dann wurde es ernst. Ein Auto nach dem anderen kam. Schließlich kam auch noch der liebe Andreas (Lf und Forstdirektor Padberg) als Co-Einweiser. Wenn man den Meister der Wälder als Co-Einweiser hat, konnte nichts mehr schiefgehen.

Ab jetzt und dank dieses Postens konnte/durfte ich alle unsere Gäste persönlich begrüßen und mit vielen auch ein bisschen plaudern. Ich konnte Tipps zum besten Baumfundort geben, die ich zuvor von anderen Gästen erhalten hatte, oder mich darüber freuen, Menschen wieder zu sehen, die ich ein Jahr lang nicht gesehen hatte.

Es gab aber noch viele andere Eindrücke. So konnte man, wenn man genau hinhörte, einiges wahrnehmen: Da gab es Vogelgezwitscher, das Zischen des Reibekuchengrills, und vieles mehr. Ging man tiefer in die Schonung, hörte man z.B.: „Den hier, oder den hier, oder doch den hier“. Alternativ wurde erstaunlich oft nach „Schatzi“ oder „Mausi“ gerufen. Könnte sein, dass sich die beiden dauerhaft im Wald verlaufen haben, lies sich aber nicht klären. Ich gehe davon aus, dass alle Schätze und Mäuse geborgen und zurück nach Hause gebracht wurden.

Was gab es sonst noch: Den Geruch von gefällten Bäumen, Harz, Bratwürsten, Glühwein, Glühbirnchen (heißer Apfelsaft mit Schuss) und Reibekuchen. Fröhliches Kinderlachen am Lagerfeuer. Zufriedene Gesichter, wenn „der Baum“ verstaut war und es zum kulinarischen Teil überging und vor allem aber das Gefühl einer weihnachtlichen Stimmung etwas abseits vom Stress der Stadt, dem Druck, noch Geschenke kaufen zu müssen und noch dies und das unbedingt noch in diesem Jahr zu erledigen.

Es war eine kleine vorweihnachtliche, aber dennoch weihnachtliche Auszeit in der Natur, zusammen mit Menschen und Tieren, die dies offenbar auch so sahen/fühlten. Unseren vierbeinigen Freund habe ich dann auch noch geholt und mit ihm und Bianca nach dem Ende des Events einen Waldspaziergang gemacht.

Auf dem Rückweg noch schnell beim Einpacken geholfen und ab nach Hause ins Warme zum Christstollen.

Danke an alle die dabei waren. Tolles Team. Tolle Menschen, die sich trotz Weihnachtsstress die Zeit nehmen, anderen zu helfen!

Ich bin wieder sehr froh.

Dieses Gefühl tritt bei diesem Event offenbar zumindest unter zwei Voraussetzungen ein: Man muss entweder ein Gast sein, oder ein Parkplatzeinweiser. Bin schon gespannt auf kommende Einsätze, möglicher Weise als „Kassierer“ oder „Grillmeister“ oder, oder, oder …… und freue mich auf das nächste Jahr.

Liebe Grüße

Berthold

PS: Wollte eigentlich nur sagen, dass alle Autos heil ge- und entparkt wurden. Check!

Frohe Weihnachten!!!!!